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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Erste Bank Sparkasse Running - Behind the Scenes 2015

Ein weiteres Laufjahr liegt hinter uns - das verflixte 13. Jahr nach Gründung der Initiative... Es war ein erfolgreiches und wir erinnern uns gerne zurück: Über 220 Veranstaltungen in unserem Laufkalender, 4 begeisterte Frontrunner und eine Community mit bereits 8000 motivierten Fans! Fans, die alle ihre ganz persönlichen Ziele verfolgen und denen wir dabei helfen möchten, diese zu erreichen. Denn: Jedes Ziel zählt. 

 

Heute melden wir uns mal zu Wort. "Wir" - das ist das Team von Erste Bank Sparkasse Running. Denn wir wollen uns bedanken - bei euch! Für ein grandioses Laufjahr, tausende gelaufene Kilometer, witzige Postings und motivierte Gesichter. Danke auch für die vielen Bewerbungen als Frontrunner - sie haben uns gezeigt, wie entschlossen ihr fleißigen Läuferinnen und Läufer seid.


Respekt: Unsere Frontrunner
Bei wem wir uns außerdem bedanken wollen, das sind unsere Frontrunner. Sie haben sich durch alle Aufgaben von Running-Coach Michael Buchleitner gekämpft, die Zähne zusammengebissen und ihre Leistungen dadurch deutlich gesteigert. Von Jänner bis Juni stiegen Alexandra und Markus als Frontrunner in den "Ring". Ihr großes Ziel: der Halbmarathon beim VCM, den Markus erfolgreich finishen konnte. Frontrunnerin Alexandra musste leider frühzeitig aufhören, denn die Gesundheit geht da zweifellos vor. Macht nix: Next year - next try!

Seit Juli übernahmen Babsi und Marcus die Aufgabe mit dem großen Ziel, den Wachau-Halbmarathon unter 2h zu finishen. Besonders der heiße Sommer hat ihnen ordentlich zu schaffen gemacht, weswegen das Training umso schwerer fiel. Respekt, dass ihr das so durchgezogen habt, das war wirklich nicht einfach! Leider hat sich auch Marcus kurz vor dem Wettkampf eine Verletzung zugezogen und konnte beim WACHAUmarathon nicht antreten. Babsi verfehlte ihr Zeit-Ziel knapp, erreicht jedoch ihr bestes Laufergebnis. Nach diesem schwierigen Trainings-Sommer eine tolle Leistung!


Dank des Blogs unserer motivierten Frontrunner konntet ihr Einblick in ihr Leben nehmen, welches jeweils ein halbes Jahr lang mit Lauftrainings und -coachings ausgefüllt war. Auch für uns war es schön zu sehen, wie sie sich stetig steigern konnten und ihren Zielen mit großen Schritten näherkamen.

Eine erfolgreiche Laufsaison
Um der Wehmut freien Lauf zu lassen: wir erinnern uns gerne an das Laufjahr 2015! Neben über 220 kleineren und größeren Laufveranstaltungen in den Bundesländern waren unsere Highlights der Vienna City Marathon und der erste bank vienna night run. Beim erste bank vienna night run trafen sich heuer erstmals alle ehemaligen und aktuellen Frontrunner, was wirklich eine nette Zusammenkunft war. Läuferinnen und Läufer persönlich kennenzulernen, die man aus der virtuellen Welt kennt, war für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis.

Viele von euch waren sicherlich auch bei dem ein oder anderen Lauf dabei und können sich an all die tapferen WettkämpferInnen, starke Emotionen und jede Menge Spaß erinnern. Wahrscheinlich sind euch auch ein paar unserer Startersackerl untergekommen, die mit Goodies der Veranstalter gefüllt wurden. Nicht zuletzt sind wir ganz besonders auf den Nachwuchs stolz, der schon fleißig an unseren Kinderläufen teilnimmt.

Vielleicht hat die eine oder der andere auch bei der "Mission Mond - das Café Puls Laufduell" mitgemacht. Ziel war, Österreich zum Laufen zu bewegen, gemeinsam Kilometer zu sammeln und "zum Mond zu laufen". Runtastic, unser Technikpartner, hat 295.957 Kilometer von 10.867 TeilnehmerInnen aufgezeichnet - eine beachtliche Leistung.

2015 kamen außerdem knapp 1.000 neue Laufshirts von Erima in Umlauf, von denen sicher auch einige bis zu euch gekommen sind. Auf Facebook haben wir neben den Shirts regelmäßig Startplätze verlost - wir wollen ja schließlich, dass ihr fit bleibt und euch ein bisschen Motivation fürs Training mitgeben.

Worauf wir jedoch besonders stolz sind, seid ihr. Unsere Facebook-Community ist in diesem Jahr sehr beachtlich gewachsen: von 5.828 auf über 8.000 We like! Daher werden wir euch auch 2016 mit Blogeinträgen, Startplätzen, Lauftipps vom Running-Coach und ein paar Infos von hinter den Kulissen versorgen.

Wir hoffen, dass hinter euch ebenfalls ein aufregendes Laufjahr mit vielen lustigen, erfolgreichen und emotionalen Momenten liegt, dass ihr eure Ziele erreichen oder zumindest ein paar Schritte zum Ziel machen konntet, und dass ihr euch genauso wie wir motiviert ins neue Jahr stürzt. Ziele hat ein jeder. Nicht umsonst lautet unser Motto: Jedes Ziel zählt.

Euer Erste Bank Sparkasse Running Team



Dienstag, 29. Dezember 2015

Never, never, never give up!

Dies ist mein letzter Artikel als Erste Bank Sparkasse Running-Frontrunner und ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das letzte halbe Jahr zurück. Viel ist passiert, sowohl Gutes, als auch weniger Gutes...


Ich kann mich noch gut erinnern, als ich den Anruf vom Erste Bank Sparkasse Running-Team erhalten habe: Sie wollen mich als Frontrunner haben. Ich konnte es damals gar nicht glauben und habe mich unglaublich gefreut. Voller Tatendrang habe ich mich ins Training gestürzt und habe meinen ersten auf mich zugeschnittenen Trainingsplan mit Neugierde und Ehrfurcht betrachtet. Natürlich war mir auch ein wenig mulmig zumute, aber ich habe dann - ohne groß nachzudenken - diesen gleich in die Tat umgesetzt.

Anhand des Plans zu laufen war nicht immer einfach, vor allem nicht, als die Hitze im Sommer so groß war, dass ich um 5:30 aufstehen musste, damit die Temperaturen halbwegs erträglich waren. Auch nicht, als ich es aufgrund der Hitze nicht immer geschafft habe, meine oberen Pulsfrequenzen bei den Intervalltrainings zu erreichen. Trotzdem war es eine unglaublich schöne und tolle Zeit. 


So hatte ich einen professionellen Trainingsplan, an dem ich mich orientieren konnte, und bei dem ich wirklich sah, wie ich immer schneller und fitter wurde. Auch das Gefühl am Morgen zu laufen, die Sonnenaufgänge zu erleben und zu spüren, dass man zur Familie der Läufer gehört, ist eine Emotion, die ich als Frontrunner erfahren durfte.

Ich war so schnell und so fit, wie noch nie in meinem Leben und konnte es selber gar nicht wirklich begreifen. Es war nur mehr kurze Zeit bis zum großen Tag, dem Halbmarathon beim WACHAUmarathon.

Und dann passierte das, woran ich nie gedacht hätte. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal unfähig sein könnte, um laufen zu gehen. Nicht die Verletzung im Detail, sondern überhaupt, dass mir solch eine Verletzung passieren kann, dass ich gar nicht starten kann :-( Ein paar Tage vor dem Start sprang mir mein Iliosacralgelenk heraus und damit waren meine Hoffnungen auf einen Start recht rasch begraben.

Zuerst dachte ich noch, dass das Ganze in 2-3 Wochen vorbei wäre, aber auch hier wurde ich eines Besseren belehrt. So dauerte es rund 3 Monate, bis ich das erste Mal wieder langsam und nicht allzu lange laufen durfte. Es dauerte auch rund 3 Monate bis ich wieder halbwegs normal gehen konnte und keine Schmerzen mehr hatte.

Aber so komisch es klingt, hat mich auch diese Zeit etwas gelehrt: Egal was du erreichen willst, wenn dein Körper nicht will oder kann, dann hast du einfach keine Chance. Dennoch
habe ich nicht aufgegeben und kann jetzt ohne große Schmerzen ein- bis zweimal pro Woche laufen gehen. So paradox es klingen mag, bin ich dafür schon sehr dankbar, denn bis vor einem Monat habe ich daran gar nicht denken können.

Meine eigentlichen Pläne vom Sommer, dass ich im Herbst einige Halbmarathons laufen und dann beim nächsten VCM 2016 einen ganzen Marathon probieren will, habe ich über den Haufen geworfen. Zu lang wird es noch dauern, bis meine Verletzung komplett abgeheilt ist. Dennoch habe ich schon einen anderen Plan, den ich verfolge. Ich möchte gerne den Halbmarathon beim VCM 2016 laufen. Mal schauen, ob es klappen wird.


So möchte ich meinen letzten Artikel als Frontrunner mit dem Leitsatz von mir beenden, an den ich mich schon mein ganzes Leben lang halte, und der mir auch im letzten Jahr sehr geholfen hat. Er stammt von Winston Churchill und lautet "Never Never Never give up!"

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes und erfolgreiches neues Jahr und hoffe, dass ihr eure (Lauf-)Ziele in diesem verwirklichen könnt.

Alles Liebe,
Marcus