Mittwoch, 3. Mai 2017

Im Laufschritt zur Veränderung


Laufen verändert! Laufen wirkt sich nicht nur auf unseren Körper und unsere physische Verfassung aus, sondern es beeinflusst auch positiv unseren Geist. So kann es sein, dass du beim Ankommen nicht mehr die Person bist, die losgelaufen ist. Auch unsere Running Reporter haben diese positive Erfahrung gemacht.

Laufen wandelt Geist und Seele
Allseits ist bekannt, dass Laufen gesund ist. Es steigert etwa die Kalorienverbrennung, regt den Fettstoffwechsel an und hilft somit beim Abnehmen. Doch auch unsere Psyche profitiert vom Laufen. Durch den Sport entsteht Entspannung und Spaß. Es kann sogar so weit gehen, dass man als Person eine komplette Verwandlung durchläuft. Vom schlecht gelaunten und gestressten Stubenhocker oder Workaholic wird man zum ausgeglichenen und entspannten Sportler. Ja, diese Macht hat das Laufen. Schon George A. Sheehan, eine Legende des Laufsports und Autor diverser Bücher über das Laufen, erkannte diese besondere Wirkung des Sports. „Die erste halbe Stunde laufe ich für meinen Körper, die zweite halbe Stunde für die Seele.“ Laufen verändert dein Bewusstsein für dich selbst und deine Umgebung und lässt uns Abstand vom Alltag und dem üblichen Stress gewinnen. Dies schätzte vor allem der britische Mittelstreckenläufer Sir Robert Gilbert Bannister. „Wir laufen, nicht weil wir denken es tut uns gut, sondern weil wir es mögen. Je mehr wir von der Gesellschaft und der Arbeit eingeschränkt werden, desto mehr benötigen wir diese Ablenkung, wo wir unsere Sehnsucht nach Freiheit stillen können. Niemand kann uns sagen nicht schneller zu laufen als derjenige oder nicht höher zu springen als diejenige. Der menschliche Geist ist unzähmbar.“ Für ihn bedeutete Laufen vor allem Freiheit, weil er beim Sport nicht von anderen bestimmt wurde.
Wie schon im Blog „Auf zum Laufen – für die Gesundheit!“ dargestellt, wirkt sich Laufen somit sehr positiv auf unsere Psyche aus. Optimismus, Denkschärfe, Freude und Entspannung – all das kann mit Laufen erreicht werden, so dass man als Person eine richtige Veränderung durchläuft – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch unsere Running Reporter haben gemerkt, dass Laufen ihr Leben maßgeblich verändert hat.


Abstand vom Alltag, Entspannung, Freiheit und mehr
Alexandra Eichler konnte durch das Laufen nicht nur ihr Gewicht halten, sondern ist grundsätzlich gelassener geworden. Für sie ist Laufen „das beste Entspannungsprogramm. Nach ein paar Metern habe ich keine Gedanken mehr im Kopf. Danach bin ich immer entspannter und das ist in vielen Lebenslagen super.“
Michael Rauch hat ebenfalls das Laufen für sich entdeckt, da es eine sehr unkomplizierte Sportart ist. Trotz Einfachheit hat diese aber in vielerlei Hinsicht sein Leben verändert. Körperlich fühlt er sich fitter, aber auch als Ausgleich zum beruflichen Alltag ist das Laufen für ihn ideal. „Beim Laufen finde ich Zeit meine Gedanken zu ordnen oder sogar einfach mal an nichts zu denken.“
Auch Angelika Altmann-Haumer ist durch das Laufen ausgeglichener geworden. Vor vier Jahren hat sie die Couch verlassen und angefangen mehr auf ihren Körper zu achten. Zu einem Abnehmprogramm kam auch regelmäßiges Laufen hinzu. „Irgendwann bin ich dann abends nach einem stressigen Tag mit Musik am Wienerberg in den Sonnenuntergang gelaufen und da hat es "Klick" gemacht und ich habe gemerkt, dass mir das eigentlich guttut.“ Nun hat sie nicht nur Gewicht verloren und lebt aktiver, sondern sie hat auch viel mehr Selbstbewusstsein bekommen.
Anfänglich musste Andreas Lukas aus gesundheitlichen Gründen mit intensiveren Sport beginnen. Da entdeckte er das Laufen und bald schon das Marathon-Laufen für sich. So hat sich nicht nur seine Gesundheit maßgeblich verbessert, sondern er fühlt sich nun auch grundsätzlich wohler. „Ich kann mir zum jetzigen Zeitpunkt ein Leben ohne Laufen nicht vorstellen.“
Für Ursula Nagl ist Laufen eine richtige Leidenschaft geworden. Sie liebt den Sport, denn er tut nicht nur ihrem Körper, sondern auch ihrer Seele gut.
Das Laufen hat ebenfalls das Leben von Manu Mu verändert. Durch den Sport hat er Disziplin, Zuversicht und Durchsetzungsvermögen bekommen. „Also generell hat mir das Laufen gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur will und nebenbei wird man sogar fit.“


Keine Angst vor Veränderung

All diese Erfahrungen zeigen, dass Laufen das Leben verändert, aber davor sollte man keine Angst haben. Denn es sind positive Veränderung, die in jeder Lebenssituation hilfreich sind. Lauf los und #glaubandich. Wir sehen uns auf der freudigen, entspannten und optimistischen Seite wieder.

Donnerstag, 27. April 2017

10 Tipps für die optimale Wettkampfvorbereitung



Du hast einen großen Wettkampf vor dir und läufst vielleicht sogar zum ersten Mal eine weitere Strecke? Wir haben 10 Tipps mit denen du dich optimal auf den großen Tag vorbereiten kannst:

Ruhe und Schlaf

Deine Vorbereitung auf einen Wettkampf sollte idealerweise schon eine Woche davor beginnen. In der Woche davor solltest du nämlich ausreichend Energie tanken, um am Ende wirklich deine volle Leistung abrufen zu können. Das heißt, viel Schlaf und wenig Stress. Vielleicht kannst du es in der Arbeit ja ein wenig ruhiger angehen?

Die richtige Ernährung

Du solltest schon einige Tage vor dem Wettkampf damit beginnen, vermehrt Kohlenhydrate zu dir zu nehmen. Diese sind beim Sport essenziell und sorgen für die nötige Energie. Nudeln, Reis oder Kartoffeln sind dabei besonders zu empfehlen. Für eine optimale Fettzufuhr sind vor allem Nüsse, Olivenöl und Rapsöl ratsam. Übermäßiger Alkoholgenuss ist (logischerweise) zu vermeiden, denn er reduziert die Einlagerung von Kohlenhydraten und entzieht dem Körper Wasser.

Hör‘ auf deinen Körper

Wenn du dich in der Woche vor dem Wettkampf nicht gut, krank oder verletzt fühlst, solltest du den Mut haben, dein Vorhaben abzublasen und dich zu schonen.  Fühlst du dich nicht fit, macht das ganze ohnehin keinen Sinn. Vielleicht gibt es ja noch einen Ersatzwettkampf ein paar Wochen später.

Eine Packliste erstellen

Jeder, der schon Mal bei einem Laufwettkampf dabei war weiß, dass man an diesem Tag so einiges brauchen kann. Deshalb solltest du dir eine Packliste erstellen. Möglicherweise willst du spezielle Sportgetränke oder Energie-Müsliriegel mitnehmen. Das Wetter könnte unbeständig sein, deshalb brauchst du vielleicht zusätzliche Kleidungsstücke. Packe jedenfalls alles am Abend davor ein. Das reduziert die Gefahr, dass du am Wettkampftag etwas vergisst, weil du mit den Gedanken schon beim Lauf bist.

Pflege deine Füße

Es klingt vielleicht etwas banal, aber du solltest dir deine Zehennägel schneiden. Sind sie zu lang, könnten sie blau anlaufen oder sogar brechen. Zu kurz solltest du sie allerdings auch nicht schneiden. Ein Fußbad ist vor dem Laufen ebenfalls zu empfehlen.

Mentale Vorbereitung

Schaue dir deine Strecke vorher genau an und visualisiere deinen Lauf. Merke dir wichtige Punkte und baue diese in deinen mentalen Plan ein. Präge dir zum Beispiel Steigungen ein, damit du genau weißt, wo du wie viel Energie aufwenden musst. Laufen ist zu einem großen Teil Kopfsache. Wenn du mental davon überzeugt bist, dass du es schaffst, dann schaffst du es auch.

Ausreichend Flüssigkeit

Achte während der letzten beiden Tage besonders auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Etwa zwei bis drei Liter solltest du trinken. Am besten Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte. Wenn dein Urin sehr hell ist, hast du eine optimale Flüssigkeitsbilanz.

Dein persönlicher Marschplan

Überlege dir genau, wie dein Marschplan aussehen soll. Wenn du zum ersten Mal eine längere Distanz läufst, solltest du dir einfach vornehmen ins Ziel zu kommen. Hast du schon mehrere Wettkämpfe hinter dir, dann kannst du dir natürlich eine realistische Zielzeit für deinen Lauf festlegen.

Vor dem Wettkampf

Die letzte größere Mahlzeit solltest du etwa drei Stunden vor dem Start einnehmen. Vermeide blähende Nahrungsmittel: Optimal sind Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Startest du schon vormittags, dann sind Haferflocken oder Vollkornbrot zu empfehlen. Vor, während und nach dem Wettkampf solltest du pro halbe Stunde etwa ein bis zwei Deziliter Flüssigkeit zu dir nehmen.

Während dem Wettkampf

Starte langsam und lasse dich nicht von den anderen hetzen. Der Fettstoffwechsel muss erst auf Touren kommen. Wer am Anfang zu schnell startet, verbrennt einen zu hohen Anteil an Kohlenhydraten und hat dann diese unter Umständen in der zweiten Hälfte zu wenig. Wichtig ist, dass du dein persönliches Tempo läufst. Hör‘ auf deinen Körper und #glaubandich

Dienstag, 25. April 2017

Mein Weg zum Staffelmarathon - die Höhen und Tiefen - Teil 2


Ein Gastbeitrag von Running Reporter Alexandra Eichler zum Vienna City Marathon

Hier nun der zweite Teil über meinen Weg zum Staffelmarathon. In der Vorbereitungsphase trainierte ich dreimal pro Woche. Idealerweise war auch noch Fastenzeit, die für mich Alkoholverbot bedeutete. Ich fühlte mich gut vorbereitet und freute mich schon sehr auf den Vienna City Marathon 2017.

Doch einige Tage vor dem Start bekam ich Schnupfen. Ich wollte keine große Sache daraus machen und ihn einfach loswerden, schließlich war schon alles vorbereitet. Zwei Staffelmitglieder hatten vom Osterhasen sogar neue Laufshirts bekommen, selbstverständlich selbst designt. Die Staffelübergabestellen waren ausgedruckt mit genauem Vermerk, wie lange jeder läuft. Es gab also nur noch eine Möglichkeit – der Schnupfen musste weg und durfte mich nicht aufhalten. So vergingen noch die letzten Tage bis es endlich soweit war. Im Kopf hatte ich mir schon alles genau überlegt - was ziehe ich an, wie trage ich meine Haare usw. Jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen. Am Samstag holten wir uns noch schnell die Startnummern ab und teilten sie unter uns auf. Den restlichen Tag verbrachten wir angenehm ruhig und trafen die letzten Vorbereitungen für Sonntag.

Dann war der große Tag gekommen. Mein Wecker läutete und ich wusste, heute ist es soweit. Ich stand schnell auf und bereitete mir ein spezielles Läuferinnen-Frühstück zu. Es folgte ein Sprung ins Bad und schon steckte ich in meiner Laufbekleidung. Ehe ich mich versah, saß ich auch schon in der U-Bahn auf dem Weg Richtung Start. Mit jeder Station in der Läuferinnen und Läufer zustiegen, stieg auch meine Freude.

Am Start angekommen machte sich plötzlich meine Blase bemerkbar. Auch einige andere Läuferinnen und Läufer begaben sich auf den Weg zum WC. Leider wurde aus dem „noch schnell aufs Klo gehen“ nichts. In dem Moment wo ich nach langer Wartezeit endlich das Klo benutzen konnte, startete mein Block. Doch anstatt in Panik zu verfallen, beschloss ich einfach einen Block später zu starten, denn mit voller Blase läuft es sich einfach nicht gut. Dann ging es endlich los. Es war ein tolles Laufvergnügen. Nach meiner persönlichen Bestzeit durfte ich die Staffel weitergeben. Ich war sehr stolz auf mich. Am Schluss traf sich meine Staffel im Ziel und wir feierten unseren Erfolg. Schließlich gingen wir noch gemeinsam Essen.

Fazit: Es war ein toller Tag und ich freue mich schon auf nächstes Jahr! 

#glaubandich