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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Laufen im Winter

Obwohl die Temperaturen gerade sinken, steigt meine Stimmung. Grund ist, dass es mit meiner Verletzung immer besser wird und ich letzten Sonntag sogar eine halbe Stunde laufen konnte.


Aber nicht nur deswegen bin ich gut drauf. Nach diesem extrem heißen Sommer ist Laufen bei dem aktuellen Wetter richtig angenehm. Solange mir nicht der Wind so entgegenbläst, dass ich keinen Schritt vorwärts komme, ist es eine willkommene Abwechslung. Generell finde ich Laufen im Winter gut, auch wenn das Wetter eher trüb und kalt ist.

Durch das Laufen wird der Kreislauf angeregt und auch das Immunsystem wird gestärkt. Einzig auf die richtige Kleidung und Schuhe muss ich achten und mich gut einpacken. So schaue ich im Winter manchmal wirklich zum Fürchten aus - wie ihr auch am Foto sehen könnt.

(Lieblings-)Laufstrecken


Diesen Sommer habe ich die Donauinsel für mich zum Laufen entdeckt, die mir sehr gut gefällt. Auch jetzt im Winter bin ich dort gelaufen, da es kaum Steigungen gibt und ich von viel Natur umgeben bin. Idealerweise ist sie für mich auch gut erreichbar - sowohl jetzt mit dem Auto, aber auch zu Fuß im Sommer. Da habe ich den Weg zur Donauinsel zum Aufwärmen verwendet und mein richtiges Training dort begonnen.

Als ich mit dem Laufen begonnen habe, bin ich im Kreis gelaufen. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes ;-) Ich bin in einen Park in der Nähe meines Wohnorts gelaufen und habe diesen umrundet. Vielen mag das komisch vorkommen, aber für mich war das damals ideal. Erstens lag der Park in
meiner Nähe, er war gut belichtet und ich kannte sowohl die Länge einer Runde als auch jeden Stein und Unebenheit am Boden. Da ich auch in der Nacht gelaufen bin, war das extrem hilfreich für mich. Außerdem war in dem Park nach Einbruch der Dunkelheit niemand mehr und ich konnte mich ganz auf mich selbst konzentrieren.


Später - als ich fitter wurde - habe ich begonnen, weitere Kreise zu ziehen und bin auch in den Weinbergen in Nußdorf gelaufen. Dort ging es nicht mehr eben dahin, aber gerade das hat ja seinen Reiz.



Im Frühjahr möchte ich auch gerne ein wenig mit Trailrunning beginnen, weil ich das Konzept spannend finde.



Wie ist es bei euch? Habt ihr Lieblingsstrecken, die ihr fix lauft?

Alles Liebe,
Marcus


Samstag, 5. September 2015

Für's Leben und Laufen gelernt

Na wer sagt’s denn? Mein Studium hat mich gut auf’s Leben vorbereitet. Und noch besser auf mein Lauftraining.


Krisenmanagement

Aufgrund der Müdigkeit der vergangenen Woche war nur sehr vereinzeltes und leichtes Training in der Regenerationswoche am Plan. Ziel war, die kleine körperliche Krise zu überwinden und wieder fit zu werden für die letzten zwei Trainingswochen vor dem Halbmarathon. Eine Woche mit ganz viel Liegen und Entspannen, viel Schlaf und ganz viel Wasser und Tee. Das Resultat: Schon am Freitag habe ich mich wieder etwas besser gefühlt und – obwohl das gar nicht am Plan stand – ein kleines Freeletics-Workout gemacht. Ab Samstag war ich dann wieder ganz die alte Babsi. 

Shareholder Relations

Die intensiven Trainingswochen haben mir deutlich gezeigt: Alleine kann man viel erreichen, mit anderen macht es aber erst richtig Spaß und man kommt noch weiter. Da wären einerseits die braven Menschen, die mich bei meinen Longjogs unterstützt haben und an meiner Seite gelaufen sind. Auch ganz wichtig: die Menschen, die ganz viel Verständnis für mein intensives Training entgegenbringen und ihren Zeitplan auf mich abstimmen. Und zu guter Letzt auch noch die Menschen, die sich die 400. Laufgeschichte von mir anhören und es immer noch interessant finden. Ja, nicht nur das, sie bringen mir sogar Anerkennung dafür entgegen und motivieren mich unglaublich. Jetzt ist es wirklich mal an der Zeit, danke zu sagen. You know who you are!

Prüfungsvorbereitung

Die letzten Tage vor dem Halbmarathon haben wirklich ein bisschen was von Prüfungsvorbereitung. Ich möchte mich bestmöglich auf den Tag selbst vorbereiten und plane die Anreise, die Playlist, das Gewand, die Verpflegung und alles, was sonst noch so dazugehört. Und wie es sich für eine echte Prüfungsvorbereitung gehört, steigt auch die Nervosität langsam an. War das Training ausreichend? Haben die heißen Tage, an denen das Laufen nicht so ganz nach Plan lief, zu viel Schaden angerichtet? Wie soll ich den Lauf am besten angehen? Und wie wird meine Tagesverfassung sein?

Mit der Nervosität steigt aber definitiv auch die Freude. Eigentlich kann ich es echt schon gar nicht mehr erwarten!

Liebe Grüße,
Babsi