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Freitag, 9. Oktober 2015

Ein Intervalltraining in Bildern

Also, was ich so im Rahmen eines Intervalltrainings mental mit mir selbst mitmache, geht auf keine Kuhhaut. An den verschiedenen Phasen wollte ich euch jetzt auch einmal teilhaben lassen.






Phase 1 - Demotivation: Nur in Ausnahmesituationen muss ich keinen Schweinehund überwinden...
Phase 2 - Zufriedenheit: Ich hab wirklich die Laufschuhe geschnürt! Unglaublich!
Phase 3 - Wut: Ich mag nimmer, warum mach ich das? Und überhaupt! Laufen ist sowas von unnötig!
Phase 4 - Verhandlung: Najaaa,... 6 Intervalle sind ja auch genug. Also ich wär glücklich damit. Das reicht doch völlig!
Phase 5 - Akzeptanz: Na gut... Die paar Mal kann ich jetzt auch noch reinbeißen!
Phase 6 - Stolz: I did it! Juhuuu! Ich bin sooo froh, dass ich es durchgehalten hab!
Phase 7 - Rollator: Ich geh niiiie wieder laufen. NIE WIEDER!

...and repeat! :-)

Liebe Grüße
Babsi

Freitag, 31. Juli 2015

There and back again

Jetzt ist schon wieder was passiert - und nicht unbedingt das Allerbeste, denn ich bin krank geworden. Zuerst noch im schönsten (anstrengenden) Intervalltraining und dann liege ich mit hohem Fieber und einer Halsentzündung bei 36 Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein im Bett :-(


Glück im Unglück
Aber ich hatte Glück im Unglück, denn meine Krankheit hat sich nicht sehr stark auf meinen Trainingsplan ausgewirkt, da ich glücklicherweise in meiner Regenerationswoche krank geworden bin. So ist dann doch nur ein Training für mich ausgefallen ist. Wichtig war aber dennoch, dass ich meinen Running Coach sofort kontaktiert habe und wir nach meiner Genesung gemeinsam Justierungen am Trainingsplan vorgenommen haben.

Sein Rat an mich: "Grundsätzlich mindestens einen, wenn nicht zwei Tage fieberfrei sein, bevor man sich wieder ins Training stürzt und dann auch nicht gleich wieder voll loslegen, sondern mit einem ruhigen Lauf von rund 45 Minuten einmal starten."

Diesen Ratschlag habe ich beherzigt. Gut so, denn es hat perfekt funktioniert.

Da war ich also wieder und habe mit meinem Intervalltraining weitergemacht. Meine Regenerationswoche war wirklich eine, allerdings anders als im Trainingsplan gedacht ;-)

Intervalltraining ist mühsam

Intervalltraining ist anfangs wirklich anstrengend und mühsam, vor allem, wenn man dies vorher noch nie so professionell und konsequent gemacht hat. Bis dahin sah mein Intervalltraining so aus, dass ich zwar eine gewisse Zeit schneller gelaufen bin, aber dann - als es nicht mehr ging - einfach wieder langsamer geworden bin. Das geht jetzt nicht mehr. Mein Plan gibt mir ziemlich genau vor, mit welcher Herzfrequenz ich wie lange zu laufen habe.

Und gerade da bestand bei mir anfangs das Hindernis: Die Herzfrequenz in solch kurzen Intervallen zu erhöhen bereitete mir Schwierigkeiten. Aber mit der Zeit ist es mir immer weniger schwer gefallen und ich bin außerdem noch auf ein paar hilfreiche Details gekommen. So weiß ich jetzt, dass ich rund 20 Minuten für das Einlaufen brauche, bis ich meine „Betriebstemperatur“ erreicht habe und das eigentliche Training starten kann. Allein dies hat mir extrem geholfen und ich kann meine Trainings optimaler gestalten.

Damit ich meine Intervallläufe auch ohne Ablenkungen während des Laufens absolvieren kann, habe ich mir zwei Sachen angewöhnt: Erstens, dass ich meine Läufe im Detail in der Software für meine GPS-Uhr plane und eingebe. Dadurch muss ich mich während meines Laufes nur darum kümmern, dass ich in der richtigen Zone laufe. Die zweite Angewohnheit ist die, dass ich immer die gleiche Strecke bei den Intervalltrainings laufe. Da ich die Strecke kenne, muss ich mich nicht um die Umgebung kümmern und ob und wie ich wieder zurückfinde.


Der zweite Punkt klingt nicht besonders aufregend, das gebe ich zu, aber es entspannt während des Trainings doch sehr, wenn ich mich um diese Punkte nicht kümmern muss. Außerdem hat es einen sehr angenehmen Nebeneffekt: Ich erkenne recht rasch und relativ leicht, wie ich schneller werde, da ich ja die Distanzen mehrmals schon gelaufen bin. Ich analysiere im Nachhinein meine Läufe mit der App und auch mit der Plattform, aber durch die Gegebenheiten und meine Erfahrungen vor Ort habe ich schon die ersten Erfolgserlebnisse und die helfen gerade am Anfang über die Anstrengung hinweg.

Zum Thema Intervalltraining hat vor ein paar Tagen eine Profi-Volleyballspielerin zu mir gesagt: „Es ist unglaublich mühsam, aber es bringt auch unglaubliche Erfolge!“ Dem kann ich aus heutiger Sicht nur beipflichten.

In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Intervalltrainings und viel Spaß.

Euer Marcus


P.s.: Bei meinen „normalen“ Dauerläufen, die am Programm stehen, bin ich wagemutiger. Hier muss ich ja nicht so konzentriert sein, sondern kann die Umgebung genießen. So habe ich für diesen Teil begonnen, die nördliche Donauinsel zu erkunden und plane, dies auch auf den südlichen Teil auszuweiten. Hier ein kurzer Ausblick auf den nördlichen, "wilden" Teil.





Freitag, 17. Juli 2015

Guten Morgen, Coach!

Donnerstag 8h früh - wo sonst der 2. Kaffee angesagt ist - stand heute ein gemeinsames Lauftraining mit unserem Running Coach am Programm.


Für mich als Early Bird uhrzeitmäßig kein Problem, allerdings von den Temperaturen doch schon etwas grenzwertig. Froh war ich, dass "nur" 45min Laufen am Plan waren, die wir hauptsächlich im Schatten der Prater Hauptallee und den umliegenden Wäldern verbracht haben.



Neben dem Laufen war sogar noch genügend Zeit und vor allem Luft, um sich über die bisherigen Trainingserfahrungen auszutauschen und ein paar Fragen zu klären. Das dieswöchige Intervalltraining war eine absolute Qual für mich und ich habe mich mit dem Trainingsplan total überfordert gefühlt. Michael Buchleitner hat mich aber beruhigen können - ich muss wohl noch ein paar Mal in den sauren Geschwindigkeits-Apfel beißen und werde dann schon erste Verbesserungen bemerken. Na ich bin mal gespannt! :-)

Nach dem Laufen standen Dehnübungen und Koordinationstraining am Programm und auch ein paar Steigerungsläufe waren dabei. Das sollen wir ab jetzt in unsere Laufroutine einfließen lassen. Mal schauen, wie diszipliniert ich da so bin, wenn es fix im Plan eingetragen ist. Normalerweise bin ich nämlich eher ein Dehn-Muffel und mache das nur in Ausnahmesituationen. Na ja, ich gelobe Besserung.

Jetzt geht's für mich über's Wochenende auf Städtereise. Die Laufschuhe sind mit im Gepäck und werden den Weg aus dem Koffer raus auf die Straße hoffentlich auch schaffen. Ich werde berichten!

Liebe Grüße,
Babsi