Posts mit dem Label #vcm2015 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #vcm2015 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. April 2015

schauma mal...

... wie das am Sonntag wird. Ich habe gemischte Gefühle wenn ich daran denke, dass ich in drei Tagen einen Halbmarathon laufen werde. 


Einerseits habe ich Angst davor, denn seit mehr als zwei Wochen war ich jetzt schon nicht mehr laufen. Andererseits wird mir bei dem Gedanken an das Event warm ums Herz und ich freue mich darauf, ehrlich. Der Schmerz in der Ferse ist halt immer noch nicht ganz weg, aber es wird merklich besser. Schwimmen und Rad fahren sind ein super Alternativprogramm, Ski fahren geht auch ganz gut. Topfenwickel wirken wahre Wunder, aber ich bin eben immer noch nicht Schmerzfrei.

Die Laufpause habe ich definitiv gebraucht, denn beim Gedanken wieder laufen zu gehen krampft sich mein Körper jetzt nicht mehr ganz so schlimm zusammen. Im Gegenteil, ich freue mich darauf. Ich will zeigen was durch das Training in den vergangenen Monaten weitergegangen ist. Ich will die Freude am Laufen zurückgewinnen und hoffe sehr, dass mein Körper mitspielt. Ich bin guter Dinge, das wird schon klappen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Vienna City Marathon und freue mich über alle, die mir die Daumen drücken und mich anfeuern kommen!

sportliche Grüße und let's rock the VCM,
eure Alexandra


Donnerstag, 2. April 2015

Back on Track

Nach 16 Tagen Zwangspause bin ich nun endlich wieder zurück und bereit, mein Training wieder aufzunehmen. Die ersten Tage Nichtlaufen habe ich noch gut weggesteckt. Nichts überstürzen, lautete die Devise. Als ich aber erkennen musste, dass die Unterbrechung wohl eher zwei Wochen dauern würde, kam doch ein wenig Unruhe auf. "Das macht aber auch nicht schneller gesund!", mahnte ich mich zur Ruhe und konzentrierte mich auf "durchhalten und Tee trinken."



Am Sonntag ist es nun wieder soweit. Ich starte meinen Wiedereinstieg in das Lauftraining mit einem gemeinsamen LongJog in Laxenburg. Ich habe die Lauftreffs in Laxenburg schätzen gelernt. In netter Gesellschaft und motiviert auch durch Lieblings-Pacemakerin Claudia fällt es leicht, die Runden im schönen Schlosspark zu genießen. Hier gibt es also optimale Voraussetzungen, die Lebensgeister wieder zu wecken und die letzten zwei Wochen vor dem VCM sinnvoll zu nutzen.

Nun steht aber auch der Laktattest zur Ermittlung der Wettkampfgeschwindigkeit am Programm. Im Gegensatz zum letzten Laktattest im Jänner sehe ich der Auswertung gelassen entgegen. Ich habe in den letzten Wochen nicht nur meine Muskeln trainiert und Kondition aufgebaut, ich habe auch eine große Portion Laufselbstbewusstsein erworben.



Die letzten Tage werde ich nun nutzen, meinen Körper wieder daran zu erinnern, wie viel Spaß die letzten Laufwochen gemacht haben, dann steht einem entspannten Lauf in Wien am 12. April nichts mehr im Wege!

Bis bald, Markus


Donnerstag, 12. März 2015

Halbzeitbilanz

Beim Long Jog in Laxenburg am letzten Wochenende ist die magische Marke überschritten worden. Für geübte Läufer ist das Erreichen von 20 km wahrscheinlich nichts Besonders. Ich war aber vorher schon ein wenig angespannt und nachher dafür überglücklich.



Das Training der letzten Wochen zeigt also wirklich Verbesserungen bei Kraft und Ausdauer. Wer hätte das gedacht. Nun, drei Tage nach diesem bemerkenswerten Sonntag und nach einer angenehmen lockeren Trainingseinheit am Dienstag stelle ich fest, dass mein Körper offensichtlich mit den Belastungen gut zurechtkommt, und mir auch nichts übermäßig weh tut. Das beruhigt und lässt mich erwartungsvoll in die Zukunft blicken, in einem Monat ist es ja soweit. VCM 2015!



Ich blicke zufrieden auf die letzten Trainingswochen zurück. Die Trainingseinheiten habe ich in guter Erinnerung und es fällt mir von Woche zu Woche leichter, loszustarten. Ich habe die Technik im Griff und auch meinen Körper. Ich weiß, wie sich der normale Dauerlauf anfühlt und muss nicht mehr so häufig auf die Pulsuhr schauen. Und ich kenne nun auch Routen besser und weiß, welche Einheit mich wie weit durchs schöne Tullnerfeld führen wird.



Während des Laufens kreisen meine Gedanken umher. Anfangs ging es ausschließlich ums Laufen. Ich beobachte den Puls und die Atmung. Aber überraschenderweise atmet man sogar, wenn man nicht daran denkt... ;-) Das gilt auch für den Puls. Kein Stress, es wird klappen. Ich habe nun die Gewissheit, jede vom Running-Coach Michael Buchleitner geplante Einheit schaffen zu können. Ich ertappe mich dabei, das Laufen sogar ein wenig zu genießen.
Genießen mit einer kleinen Einschränkung: Steigerungsläufe und kurze, sehr schnelle Dauerläufe. Die wollen mir noch nicht so richtig Spaß machen. Aber ich weiß, dass auch diese Einheiten mich besser machen.



Ich empfinde beim Laufen auch eine gewisse Genugtuung, den Schweinehund überwunden zu haben und das Training durchzuziehen. Ich habe aber im Laufe des Trainings festgestellt, dass es mehrere Schweinehunde gibt. Diese möchte ich nun kurz vorstellen:

Frequentus
Das ist der offensichtliche Schweinehund. Es ist jener, dem ich sofort Herr geworden bin. Ich habe auf Anhieb geschafft, die Häufigkeit der Einheiten einzuhalten, und ca. 4 mal in der Woche laufen zu gehen.

Amplitudius
Dieser ist schon ein wenig komplizierter zu entdecken, denn er zeigt sich nicht jedes Mal. Er zeigt sich bei längeren Einheiten, bei Einheiten, die über die gewohnte Zeit hinaus gehen. Ihm wird man mittels Konsequenz Herr. Ehrlich sein und durchhalten, so lautet die Devise!

Gymnasticus
Nun kommen wir zu meinem speziellen Freund. Als angehender Läufer genügt es nicht, ausschließlich die Beine zu trainieren. Auch der Oberkörper und die Rumpfmuskulatur muss trainiert werden. Denn, eine gut entwickelte Muskulatur schützt Gelenke und Wirbelsäule. Hier durchzuhalten fällt mir am Schwersten. Aber leichter geht es in Gesellschaft. Mein "Partner" hier ist der DVD-Player. Die Fitness-DVD unterstützt das Vorhaben, auch hier durchzuhalten und besser zu werden.

Und so gehts munter weiter in die letzten Wochen der Vorbereitung!

Bis bald, Markus

Dienstag, 17. Februar 2015

Nachtläufe



Oft kommt es vor, dass ich erst sehr spät abends meine Laufschuhe schnüre und mich in die eisige Kälte der Nacht begebe. Alles ist still, die Welt schläft und ich fühle meinen Puls. Die Überwindung ist groß, erst nach einigen Minuten komme ich in meinen Rhythmus. Wenn ich es schaffe, meine Gedanken zu ordnen, den Tag zu Ende gehen zu lassen und schließlich einfach nur zu laufen, dann verfliegt die Zeit und die Kilometer verrinnen. Meine Beine tragen mich zielsicher wieder nach Hause, wo ich mich nach einer wohltuenden Dusche, müde und glücklich in mein Bett fallen lasse...

Gute Nacht und sportliche Träume,
Alexandra

Donnerstag, 29. Januar 2015

Zugeschnürt bis obenhin ...

Eineinhalb Wochen mit Trainingsplan sind geschafft, meine Laufschuhe sind ganz gatschig und dreckig – und ehrlich gesagt wäre ich jetzt schon bereit für einen Regenerations-Monat. Das meine ich total ernst! Ich fühle mich, als hätte ich extrem viel Sport an der frischen Luft gemacht.


 
  
... dann bleibt man schön im Laufschuh drin'! ;) 


Was ja auch stimmt! Dieses Gefühl ist zum Beispiel mit der wohligen Müdigkeit nach einer langen Skitour vergleichbar. Nur, dass ich mich seit fast zwei Wochen IMMER so fühle! Wenn ich aufstehe, während dem Duschen, Arbeiten, Kochen, Reden, Flirten, Zähneputzen und auch bevor ich schlafen gehe. Das sogar an Tagen, an denen ich gar keinen Sport gemacht habe! So gewöhnungsbedürftig meine momentane Körperverfassung auch ist, habe ich wirklich das Gefühl, dass sich dadurch in sportlicher Hinsicht etwas positiv verändert.   



Trotz dieser Müdigkeit rennt das Training dann doch immer nach Plan und besser als zuvor gedacht. Meine Laufschuhe sind mittlerweile die besten Freunde meiner Füße geworden. Aus einer anfänglich oberflächlichen Bekanntschaft könnte vielleicht sogar noch eine innige Liebesbeziehung entstehen. Ich besitze zwei Paar. Eifersüchteleien gibt es zum Glück keine, dafür sind sie zu unterschiedlich und jedes ist von seinen Qualitäten überzeugt. Die einen habe ich mir auf Grund einer Laufanalyse verganenen September zugelegt und die anderen sind Wasserfest und mit orthopädischen Sporteinlagen ausgestattet. Also ich denke, und hoffe, dass ich in dieser Hinsicht wirklich gut versorgt bin. Was habt ihr für Laufschuhe? Stört es euch auch so sehr, wenn eure Zehen beim Laufen nass werden?

Liebe Grüße,
Alexandra

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ziele, Zeit & Zuversicht



Den Halbmarathon durchlaufen zu können, ganz egal wie lange ich dafür brauchen würde – das war mein Ziel und meine Motivation mich als Frontrunnerin zu bewerben. Nach dem Laktattest und dem Gespräch mit unserem Running-Coach Michael Buchleitner war klar, das schaffe ich. Und das, so der Coach, bis April vielleicht sogar unter 2 Stunden! Er würde es zwar nicht unterschreiben, hat er gemeint, aber je nachdem wie gut ich auf den Trainingsplan anspreche und wie fleißig ich trainiere, wäre das durchaus möglich.



Challenge accepted!

Jetzt habe ich ein klares Ziel vor Augen auf das ich hinarbeite. Für mich ist das sehr wichtig. Es gibt große, kleine, schaffbare und vielleicht nicht-ganz-so-leicht-schaffbare Ziele. Ich glaube mein neues Ziel gehört der letzteren Sorte an. Aber mir geht es ja nicht darum jemandem etwas zu beweisen und schneller, oder besser zu sein, um mich mit anderen zu messen. Nein, es ist ein Kampf gegen mich selbst, gegen meinen inneren Schweinehund. Fast wie ein innerlicher Drang mich selbst übertreffen zu wollen und immer schneller zu werden und weitere Strecken laufen zu können. Da kann ich es schon einmal riskieren mein Ziel etwas höher zu stecken. Dadurch habe ich auf meinem Weg schon einige Ziele, die ich mir gesetzt habe, erreicht! Und ich bin schon sehr gespannt, ob ich es auch diesmal schaffen werde. Was habt Ihr für Ziele? Was willst DU erreichen und was hast DU schon geschafft? Lass es mich wissen! :)


Freudig habe ich mir dann meinen Trainingsplan ausgedruckt und auf die Kühlschranktür geklebt. Als Erinnerung, dass ich ja eigentlich auch weniger und gesünder Essen will. Dann ging es auch schon los mit der ersten Lauf-Einheit! Anschließend hab ich noch ein bisschen herumgeturnt. Gymnastikübungen stehen auf dem Plan! Ich bin mir zwar noch nicht ganz so sicher, welche Übungen ich da genau machen soll und wie lange, aber einen Muskelkater hab ich jedenfalls von dem was ich gemacht habe bekommen. 

Heute war ich in der Früh schon 50 Minuten laufend unterwegs, mit anschließenden Steigerungsläufen - die hattens in sich, sag ich euch! Dann stehen noch Gymnastik- und Koordinationsübungen auf dem Programm! Gymnastik bedeutet Stretching und die Koordinationsübungen sind laufspezifische Übungen zur Laufstilverbesserung. Michael Buchleitner ist überzeugt, dass regelmäßige Koordinations- und Gymnastik-Übungen mich weniger verletzungsanfällig und im Endeffekt auch schneller machen! 

Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Hieroglyphen des Trainingsplans, bald zu mir vertrauten Abkürzungen werden, die ich ohne nachzulesen oder nachzufragen entschlüsseln kann. An die vier doch relativ langen Laufeinheiten pro Woche muss ich mich auch erst einmal gewöhnen. Ansonsten geht's mir super gut und ich bin wie immer top motiviert!

Keep on running and smiling... bis bald,
eure Alexandra










Montag, 5. Januar 2015

Mit Vollgas ins neue Jahr!


Das wäre fast mein Jahresvorsatz für 2015 geworden, hätte ich unseren Running-Coach Michael Buchleitner nicht schon im vergangen Jahr kennengelernt. 


Halt, Stopp, Nein! 

Mein Vorsatz muss ja lauten mit niedrigem Puls zu laufen, und das bedeutet für mich mit Schneckentempo ins neue Jahr zu starten! Nur so kann ich meine Grundlagenausdauer verbessern und auch einen Halbmarathon laufen. Nachdem ich in den vergangenen Wochen in den Genuss des langsamen Laufens gekommen bin, wollte ich den Silvesterlauf ebenfalls ganz gemütlich angehen. Unter einer Pulsfrequenz von 160 zu bleiben, das war mein Ziel.


Von der Masse mitgetragen legte ich die ersten hundert Meter fast fliegend und viel zu schnell zurück. Meine Pulsuhr zeigte konstant 90 Schläge pro Minute an. Wow bin ich gut, dachte ich zuerst, merkte aber bald, dass da etwas nicht stimmte. Aus irgendeinem Grund wollte mein Brustgurt nicht mit meiner Uhr kommunizieren, also musste ich ohne technische Hilfsmittel zurechtkommen und nach Gefühl weiterlaufen. Zuerst lief alles super und es machte mir große Freude inmitten von verkleideten Supermännern, Feen, Schweinchen und sonstigen Helden die Ringstraße entlang zu laufen. Wer von euch war auch dabei?



Doch auf einmal, kurz vor dem Ziel, bin ich dann plötzlich ziemlich eingegangen, weil ich anscheinend doch etwas zu schnell unterwegs war. Irgendwie hab ich es aber dann doch ins Ziel geschafft. Danach war ich fix und fertig, erleichtert, froh und total ko. Nach nur 5 km! Na das wird was, wie soll ich bitte schön jemals einen Halbmarathon laufen können? Ja, ich weiß eh... ich muss langsamer laufen! Deshalb kann ich es gar nicht mehr erwarten endlich meinen eigenen Trainingsplan und die neue Pulsuhr zu bekommen und richtig loszulegen... nämlich ganz langsam, in der für mich geeigneten Pulsfrequenz und mit einem auf mich abgestimmten Trainingsplan. Und irgendwann werden dann vielleicht die Letzten auch einmal die Ersten sein...



In diesem Sinne wünsche ich allen einen super Laufstart ins neue Jahr!

Liebe Grüße und bis bald,
eure Alexandra