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Dienstag, 15. September 2015

21,1km später...




Es ist vollbracht: Ich bin tatsächlich den Halbmarathon in der Wachau gelaufen!

Wie ihr vielleicht auf Facebook mitbekommen habt, war für mich ja schon um 5 Uhr Tagwache angesagt. Nachdem ich mein Einsermenü (Toast mit Honig und Kräutertee) für die Zugfahrt vorbereitet hatte, rüstete ich mich mit meinen Laufutensilien aus und machte mich auf den Weg zum Bahnhof Meidling. Schon die Zugfahrt mit unzähligen laufbegeisterten Menschen machte mir große Freude und ich genoss es, bei fremden Unterhaltungen über persönliche Bestzeiten, geplante Ziele und Laufgeheimtipps zu lauschen. 

Angekommen in Spitz war die Aufregung und Anspannung bei vielen spürbar. Auch ich selbst konnte es kaum noch erwarten und machte mich frühzeitig auf den Weg zum Start, um dort nach dem 1:59:59 Pacemaker Ausschau zu halten. Trainer Michael Buchleitner hatte mir geraten, mich an den dran zu hängen (leider nicht im wörtlichen Sinne) und zu versuchen das Tempo zu halten. Nach einem kurzen Aufwärmen war auch schon der Countdown zum Start zu hören und ich freute mich riesig, bei so herrlich angenehmen Temperaturen 2 Stunden laufen zu gehen.

Denkste.

Bereits nach 2km riss die Wolkendecke leider auf und die Sonne heizte hinunter. Ich war zwar rennmäßig knapp gekleidet, dennoch spürte ich schon nach wenigen Minuten, dass es für mich persönlich eine Hitzeschlacht werden würde. Kilometer um Kilometer wurden abgespult und bald schon merkte ich, dass ich es bei den Temperaturen nicht schaffen würde, das schnelle Pacemaker-Tempo 21km lang mitzuhalten. Nach 10km fühlte ich mich nicht mehr gut und beschloss, mein eigenes Ding zu machen und die restliche Strecke so gut es geht zu genießen.

Wie geschafft ich nach den anstrengenden Trainingswochen im Sommer und der Hitze während des Laufs wirklich war, machte sich deutlich bemerkbar. „Nur noch 1km, dann lässt du dich abholen“ war immer wieder mein Gedanke. Viele kleine Motivationszettel später fand ich schließlich folgenden Spruch:

Every accomplishment starts with the decision to try.

Dann wurde mir klar, wie großartig meine bisherige Leistung war. Ich hatte genau das getan: Ich hab mir im Juni ein Ziel gesteckt und hab’s einfach mal versucht! Am Ende stand dann 2:05:44 auf der Uhr und ich war einfach nur glücklich und dankbar, im Ziel zu sein.
Auch wenn man auf den ersten Blick nun leicht behaupten kann, ich hätte mein Zeit-Ziel nicht erreicht, sehe ich selbst das ganz anders. Ich finde, ich kann richtig stolz sein.


  1. Ich habe meine Halbmarathon-Bestzeit um ganze 6 Minuten in nicht einmal 3 Monaten verbessert. Das ist in so kurzer Zeit keine Selbstverständlichkeit!
  2. Der heiße Sommer hat das Training sehr umständlich und anstrengend gemacht. Dennoch hab ich nicht aufgegeben und bin Morgen für Morgen früh aus den Federn gestiegen und hab mir die Laufschuhe geschnürt. 
  3. Die Bedingungen in der Wachau waren absolut nicht ideal für mich. Wer mich kennt, weiß, dass ich – wie zugegebenermaßen nur sehr wenige Menschen – Kälte und Winter liebe und meine Bestzeiten immer in der kalten Jahreszeit laufe. Und wer weiß, was mit 10 Grad weniger und ohne 19km lang pralle Sonne noch so alles drin gewesen wäre… 
  4. Die 11km mentale Schlacht nachdem ich den Pacemaker verlassen habe, haben mich sehr stark gemacht. Wenn ich es schaffen kann, mich in der Hitze und körperlich fertig noch ans Ziel zu bringen, dann kann ich einen Lauf bei besseren Bedingungen viel entspannter angehen. 
  5. Ich freu mich schon jetzt ungemein auf den nächsten Halbmarathon, wo ich wieder den Versuch starte, die 2h-Marke zu knacken.
Jetzt genieße ich aber erstmal eine ruhige Pausenwoche und hoffe, mich bald wieder ohne Muskelkater normal niedersetzen zu können.

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass mir die schrecklichen Todesfälle während des Wachaumarathons wieder einmal vor Augen geführt haben, was im Leben wirklich zählt. Deshalb bin einfach nur dankbar, dass es mir gesundheitlich so gut geht und ich das Rennen verletzungsfrei beenden konnte.

Ich hoffe, auch ihr wart beim Wachaumarathon erfolgreich und seid verletzungsfrei und gesund ins Ziel gekommen!


Alles Liebe,
Babsi

Dienstag, 12. Mai 2015

Werde Erste Bank Sparkasse Running-Frontrunner


Die Frontrunner-Aktion geht in die nächste Runde. Nach Markus und Alexandra bist jetzt DU an der Reihe!


Du willst deine Halbmarathon-Zeit verbessern und dabei professionelle Unterstützung von deinem Running-Coach erhalten? Dann bewirb dich jetzt und werde ab Juni 2015 Erste Bank Sparkasse Running-Frontrunner im 2. Halbjahr 2015.
 
 
 

Wie wirst du Frontrunner?

Das geht ganz einfach: Schick uns bis 25 Mai 2015 deinen 1-2-seitigen Blogbeitrag inkl. Foto als .pdf oder .doc an sport@erstebank.at.
Wir möchten mehr über dein Laufziel und deine bisherigen Lauferfahrungen erfahren. Der Kreativität sind hierbei natürlich keine Grenzen gesetzt ;-)
 
Teilnahmebedingungen: www.sparkasse-running.at/frontrunner

 

Was erwartet dich als Frontrunner?

Unser gemeinsames Ziel ist der Halbmarathon beim WACHAUmarathon am 13.09.2015. Den Startplatz dafür bekommst du natürlich von uns. Du erhältst eine professionelle Leistungsdiagnostik von run4business.at, damit ich deinen personalisierten Trainingsplan optimal auf dich abstimmen kann. Zusätzlich werde ich dich als Running-Coach bei deinem Projekt begleiten! Und damit du vor deinem großen Lauf genügend Wettkampferfahrungen sammeln kannst, hast du die Möglichkeit an einigen Probewettkämpfen teilnehmen.

Für die zusätzliche Motivation und das perfekte Styling wartet ein tolles Ausstattungspaket auf dich:
·         Laufshirt
·         Laufhose
·         Laufjacke
·         Sportkappe
·         Sporternährungspaket von Isostar
·         Runtastic Pro-Code
·         Runtastic GPS-Uhr oder Runtastic Orbit

  

Was du als Frontrunner tun musst:

In erster Linie fleißig trainieren. Und hier auf www.ichwilllaufen.blogspot.co.at über deinen Trainingsfortschritt berichten.
Wenn du die Blogeinträge unserer bisherigen Frontrunner verfolgt hast, weißt du ja schon was dich erwartet ;-) Ganz nach meinem Motto „Überwinde deinen inneren Schweinehund“ wirst du – genau wie alle anderen Frontrunner – am Ende über deine Fortschritte staunen und überrascht sein, zu welcher Leistung du fähig bist.
 
Also bewirb dich jetzt und werde Frontrunner von Erste Bank Sparkasse Running.

Ich freue mich auf dich!

Dein Running-Coach Michael Buchleitner