Dienstag, 2. Oktober 2018

Tipps für das Herbsttraining


Für regelmäßige Läufer wird der Herbst oft zu einer Herausforderung. Es wird früher dunkel, die Temperaturen sinken – solche Ausreden werden dann ganz schnell herangezogen und die Lust am Laufen geht verloren. Doch das muss nicht sein. Wer sich ständig die positiven Aspekte einer kurzen Trainingseinheit vor Augen hält, wird dieses auch nachweislich öfter umsetzen. Auch das gemeinsame Training mit Freunden oder Bekannten kann die Motivation steigern. Denn wer sich erst einmal zum Lauftreff verabredet hat, wird so schnell nicht mehr absagen.

Besonders wichtig ist die richtige Vorbereitung beim Laufen im Herbst. Nicht selten kommt es in den letzten Monaten des Jahres zu Unfällen und Verletzungen, weil nasses Laub, Schnee oder die falsche Ausrüstung zu einem Gesundheitsrisiko werden. Wir empfehlen daher vor dem Losstarten ein paar Punkte zu beachten:

  • Vor dem Lauf: Bei Kälte ist es für die Muskulatur besonders wichtig gut aufgewärmt zu sein. Es reicht schon ein 15-minütiges Programm, um den Körper auf Temperatur zu bringen.
  • Atmung: Draußen sollte auf die richtige Atmung Wert gelegt werden. Die kühle Luft sollte durch die Nase und nicht durch den Mund eingeatmet werden, da dort schnell die Schleimhäute austrocknen.
  • Nach dem Lauf: Nach der Einheit ist es wichtig, schnell wieder in eine warme Umgebung zu kommen. Schnell rein in trockene, vorgewärmte Kleidung und den Körper wieder aufheizen.
Auch die Ausrüstung sollte an die Außentemperaturen angepasst werden. Das gestaltet sich im Herbst wesentlich schwerer als im Sommer. Experten empfehlen das Zwiebelprinzip, also viele Schichten übereinander anzuziehen. So kann schnell auf Temperaturänderungen reagiert werden: Wenn es wärmer wird, kommt einfach eine Schicht weg. Doch Vorsicht! Zu warm sollte man sich auch nicht kleiden, da es sonst zu einem Hitzestau oder schlimmstenfalls einem Kreislaufkollaps kommen könnte. Zu einer guten Ausrüstung zählen noch Mütze, Handschuhe und natürlich die richtigen Laufschuhe mit griffigem Profil.

Trotz der Kälte darf das Trinken nicht vernachlässigt werden. Denn auch wenn sich der Durst nicht so bemerkbar macht wie im Sommer, braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit. Heiße Getränke halten den Körper außerdem länger warm. Nicht zu vernachlässigen sind zudem die richtige Ernährung und ausreichend Schlaf, denn mit einem ausgeruhten Körper läuft es sich gleich viel besser 😉

Dienstag, 11. September 2018

Die schönsten Laufstrecken in Wien


Besonders nach den heißen Sommermonaten freuen sich viele Städter auf den Herbst, um wieder ihre geliebten Laufrunden absolvieren zu können. Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Laufstrecken in Wien gemacht und verschiedene Distanzen, Orte und Untergründe berücksichtigt.

Die Ringrunde: ca. 5,4 km
Nicht nur beim erste bank vienna night run wird die Wiener Ringstraße von zahlreichen Läuferinnen und Läufern frequentiert. Auf einer Länge von etwa 5,4 Kilometern im urbanen Umfeld kommt man an zahlreichen historischen Gebäuden vorbei. Die breiten Rad- und Fußgängerwege ermöglichen ein komplikationsloses Lauferlebnis, bei dem man höchstens von der ein oder anderen Ampel ausgebremst wird.

Die Prater Hauptallee: ca. 4,4 km
Der Klassiker unter den Wiener Laufstrecken. In der grünen Umgebung läuft es sich ungestört und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dank der großzügigen Beleuchtung ist das Sporteln hier auch abends oder in der Dämmerung kein Problem. Wer nicht auf Asphalt laufen will, kann außerdem in den Wald ausweichen. Zwischen dem Praterstern und dem Lusthaus sind hier ständig motivierte Läufer anzutreffen, an denen man sich messen kann.

Der Schlosspark Schönbrunn: ca. 8 km
Dort wo sich die Touristen zum Sightseeing tummeln, lässt es sich auch prima laufen. Der große Schlosspark in Schönbrunn bietet abwechslungsreiches Ambiente. Wer sich auspowern will, läuft rauf zur Gloriette und wird mit einer grandiosen Aussicht über das ganze Gelände belohnt. Auch eine Umrundung des gesamten Parks ist eine der vielen Möglichkeiten, die das Areal bietet. Vom Laufanfänger bis zum Power-Profi bieten sich zahlreiche Optionen in Schönbrunn.   


Der Lainzer Tiergarten: bis zu 25 km
Wer eine Herausforderung sucht, ist hier genau richtig! Der Lainzer Tiergarten ist ein riesiges Areal im Bezirk Hietzing, wo sich die motivierten Läufer treffen. Eine Umrundung ist mit etwa 25 Kilometern bemessen und führt durch Wald- und Wiesenabschnitte. Der Tiergarten hat ordentliche Steigungen zu bieten und vielen sind schon Wildschweine oder Rehe begegnet. Hier ist also auch etwas Vorsicht geboten, wenn man dem ein oder anderen Waldbewohner begegnet.  

Habt auch ihr eine Lieblingsstrecke in der österreichischen Hauptstadt? Erzählt uns gerne in den Kommentaren davon 😊
Euer Erste Bank Sparkasse Running-Team

Freitag, 31. August 2018

Erste Bank Sparkasse Running und Hervis Sports Österreich Laufschuhtest 2018


 Unsere Running-Community bekam im Juni 2018 10 Paar Adidas-Laufschuhe zum Testen zur Verfügung gestellt! Die Erfahrungsberichte unserer Tester könnt ihr hier lesen:

Michael Winkler:
Gleich vorweg ich hatte die Möglichkeit denn aktuellen mit einem älteren Vorgänger des Adidas Boosts zu vergleichen. Mein Fazit: Adidas hat einige Schwächen verbessert, nämlich die Dämpfung, das Obermaterial, den Halt und die Verarbeitung. Sehr hervorheben möchte ich die Dämpfung, sie arbeitet perfekt, nicht zu weich oder zu hart. Bei Hitze ist der Schuh gut belüftet, wenig Schweißbildung. Bei Regen hält er dagegen nur leichten Nieselregen stand. Da ich immer wieder Probleme mit meinen Füßen habe, war ich anfangs skeptisch, doch der Schuh ist für mich perfekt. Keine Schmerzen im Knie oder Knöchelbereich, Blasen, nichts. Ich möchte nächstes Jahr bei einem Marathon an den Start gehen, wo genau dieser Schuh zum Einsatz kommen wird. Danke nochmal für dieses tolle Lauferlebnis LG Michael



Reinhold Krassnitzer:
Läufer des Adidas Supernova dürfen sich auf ein weiches und rückfederndes Laufgefühl freuen. Der Schuh hat spürbar mehr Grip als sein Vorgänger durch die Continental-Außensohle vor allem bei Nässe! Durch die gute Schnürung hatte ich ein sehr sicheres Gefühl im Schuh, der neue Supernova erscheint weicher und vor allem im Vorfußbereich etwas flexibler, gerade im Zehenbereich für etwas breitere Füße geeignet. Durch die optimale Dämpfung ergibt sich ein komfortables, neutrales Abrollverhalten.
Der Schuh ist absolut langstreckentauglich - mit sportlichen Grüßen Reinhold


Wir danken unseren Laufschuhtestern für ihre ausführlichen Berichte und wünschen ihnen weiterhin viel Spaß und viele Kilometer mit ihren neuen Laufschuhen! 


Wer sich den getesteten Adidas Supernova selbst zulegen will, findet ihr alle Infos: Adidas Supernova ST für Damen bzw. Adidas Supernova ST für Männer

Liebe Grüße von eurem Erste Bank Sparkasse Running-Team und Hervis Sports Österreich!

Donnerstag, 16. August 2018

6 Tipps für Läufe im Hochsommer


Wer kennt es nicht? Bei 30 Grad + ist die Motivation zum Laufen sehr schwer zu finden. Bei der derzeitig herrschenden Hitze ist die Überwindung raus zu gehen sehr groß. Mit ein paar Tipps und Hinweisen wird es aber einfacher 😇

Morgens oder spät abends laufen
Am frühen Morgen hat sich die Luft noch nicht so stark aufgewärmt. Im Schatten oder Wald lassen sich als durchaus noch kühle Lüftchen finden, bei denen das Laufen angenehmer ist. Abends kühlt es erst sehr spät ab, wer also lieber später läuft, darf hier auf kühle Temperaturen hoffen.

Richtige Bekleidung wählen
Leichte und luftige Bekleidung sorgt für ein angenehmeres Laufgefühl. Anstatt enganliegender Radlerhosen sind kurze Shorts zu empfehlen. Auch ärmellose Funktionsshirts sollten im Sommer den Baumwollshirts vorgezogen werden.

Sonnenschutz
Die Haut ist der Sonne beim Laufen direkt ausgesetzt. Daher kommt es auf den richtigen Schutz an. Creme den Körper vor dem Laufen ein und denke auch daran deine Augen zu schützen! Fettarme Cremes sind im Sommer zu empfehlen, da sie die Poren nicht verstopfen und das Schwitzen ermöglichen.

Abkühlung vor dem Lauf
Kühle deinen Körper vor dem Start deines Laufes ab. Dabei sind eine kalte Dusche, kühlende Handtücher oder nasse Schweißbänder behilflich. Erfrischt lässt es sich viel leichter starten 😉

Leistung anpassen
Bei großer Hitze fällt alles schwerer. Achte auf ein angemessenes Trainingspensum und versuche nicht zu übertreiben. Intervallläufe oder zu lange Strecken können bei hohen Temperaturen ins Auge gehen! Zu viel Ehrgeiz schadet der Gesundheit.

Trinken, trinken, trinken
Der Körper schwitzt, um sich selbst zu kühlen. Dadurch verliert er viel Wasser, das wieder nachgefüllt werden muss. Das Trinken ist im Hochsommer wichtiger denn je. Es ist ratsam vor dem Training viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und den Tank auch nachher wieder zu befüllen. Eiskalte Getränke sind nicht zu empfehlen, denn sie zwingen den Körper den extremen Temperaturunterschied auszugleichen. Lauwarme Flüssigkeiten sind besser verträglich.

Dem Sommerlauf steht nichts mehr im Wege! Überwinde deinen inneren Schweinehund und wage einen Lauf – natürlich angepasst an die äußerlichen Begebenheiten! Viel Spaß 😊

Donnerstag, 2. August 2018

Erste Bank Sparkasse Running und Hervis Sports Österreich Laufschuhtest 2018


Unsere Running-Community bekam im Juni 2018 10 Paar Adidas-Laufschuhe zum Testen zur Verfügung gestellt! Die Erfahrungsberichte unserer Tester könnt ihr hier lesen:

Wolfgang Rodlauer:
Danke dass ich den Adidas Supernova jetzt wochenlang testen durfte und ihn auch behalten darf.
Ich habe damit nur positive Erfahrungen gemacht und ihn ca. schon 250 km auf verschiedensten Untergründen getestet.
Von Anfang an fühlte sich der Schuh toll an und ich trug ihn bis hin zu Marathon Distanzen. Wobei ich gleich feststellen konnte, dass sich die Dämpfung sehr gut für längere Distanzen eignet und die Energierückgewinnung trotzdem spürbar ist. Da ich eigentlich ein eher schwerer Läufer mit 90 kg. bin, hatte ich den nötigen Halt und Stabilität im Schuh, dass ich mich auf jedem Untergrund sicher fühlte.
Auch bei Regen konnte mich der Schuh überzeugen, da er mir trotzdem den nötigen Grip gibt, um nicht zu rutschen und außerdem dauerte es sehr lange bis Nässe durchs Obermaterial drang.
Letztes Wochenende trug ich den Schuh bei einem Berglauf, bei dem der Untergrund mit Schotter und Steinen war. Auch dort gab er mir noch genug Halt, um nicht zu rutschen und aufgrund seiner tollen Dämpfung spürte man die Steine kaum durch.
Fazit: Ein toller Schuh für Training aber auch Bewerbe ob kurz, lang oder leichte Bergläufe.

Leonie Deilmann:
Der Adidas Supernova Laufschuh hat mir insgesamt gut gefallen. Ich konnte ihn in den letzten Wochen auf verschiedenen Distanzen, Paces, Untergründen und Wetterbedingungen ausgiebig testen. Äußerlich find ich den Schuh sehr ansprechend. Er ist sehr angenehm und bequem zu tragen und hat eine gute Passform. Der Adidas Supernova ist ein sehr gedämpfter Laufschuh, der für mich ideal für langsame Läufe ist. Er bietet gute Stabilität und einen guten Halt auch bei nassen Bedingungen. Für schnellere Tempoläufe, Intervalltrainings oder Wettkämpfe fehlt mir allerdings die Leichtigkeit und Spritzigkeit, dort bevorzuge ich einen flexibleren und leichteren Laufschuh. Ein weiterer Minuspunkt ist die schlechte Belüftung, also eher ein Herbst/Winterschuh für mich. Die Schnürsenkel sind leider relativ dick und nicht wirklich elastisch. Die Schleifen halten somit leider schlecht und es ist ein Doppelknoten zu empfehlen, wenn man nicht alle paar Meter anhalten will. Insgesamt glaube ich, dass der Adidas Supernova ein super Laufanfängerschuh ist mit dem man nichts falsch machen kann.


Wir danken unseren Laufschuhtestern für ihre ausführlichen Berichte und wünschen ihnen weiterhin viel Spaß und viele Kilometer mit ihren neuen Laufschuhen! 

Wer sich den getesteten Adidas Supernova selbst zulegen will, findet ihr alle Infos: Adidas Supernova ST für Damen bzw. Adidas Supernova ST für Männer

Liebe Grüße von eurem Erste Bank Sparkasse Running-Team und Hervis Sports Österreich!

Donnerstag, 19. Juli 2018

Warum Dehnen wichtig ist!



Oft scheiden sich die Gemüter, wenn es um das Thema „Dehnen“ geht. Darum haben wir einige Mythen genauer unter die Lupe genommen!


Mythos 1: Dehnen verbessert die Beweglichkeit
Das stimmt tatsächlich! Beweglichkeit ist die Fähigkeit in Haltung zu kommen und wichtig für die Ausführung von Grundübungen wie zum Beispiel Kniebeugen. Die Beweglichkeit verbessert sich durch sportliche Betätigung und eben auch dem Dehnen.

Mythos 2: Dehnen hilft gegen Verspannungen
Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Das Dehnen kann die Ruhespannung des Muskels langfristig nicht reduzieren, sondern erhöht sie in den meisten Fällen sogar. Aktive Dehnübungen können zum Beispiel bei Rückenschmerzen oder Nackenverspannungen kurzfristige Entspannung bewirken. Die Ursache wird dadurch aber meist nicht behoben und der Schmerz wird sich dadurch nur selten komplett einstellen. Hier hilft nur gezieltes Krafttraining. Kurzfristig gesehen, kann das Dehnen aber durchaus helfen.

Mythos 3: Dehnen vor und nach dem Training verhindert Muskelkater
Hier müssen wir mit einem klaren Nein antworten. Für die optimale Regeneration muss die Durchblutung gefördert werden, Dehnen und Stretching kann nach dem Sport daher sogar den Muskelkater verstärken. Viel sinnvoller ist hier etwa ein Saunabesuch oder sanfte Massagen.

Mythos 4: Dehnen nur nach dem Aufwärmen
Ja! Allerdings muss zuvor nicht zwingend das Herz-Kreislauf-System aufgewärmt werden, sondern vor allem die Muskeln. Eine gängige Möglichkeit das Gewebe vorzubereiten sind Massagerollen. Durch das Rollen werden Knoten gelöst und die Muskulatur und das Bindegewebe werden geschmeidig.

Wir hoffen einige Mythen ausgeräumt zu haben und wünschen euch viel Spaß beim Training und natürlich beim Dehnen,

euer Erste Bank Sparkasse Running-Team


Mittwoch, 4. Juli 2018

Running Report 24h-Lauf Irdning


Unser Running Reporter Mike Breit hat am 24h-Lauf in Irdning teilgenommen! Im Blog erzählt er uns, dass er sich Monate lang auf den Lauf vorbereitet hat. Von der direkten Vorbereitungen am Wettkampftag, bis hin zum Rennverlauf, teilt er natürlich auch einen kleinen Ausblick auf das nächste Jahr mit uns. 

Neben 24h-Burgenland Extrem, 1. Lichtblicklauf (6h), 12h Langenzersdorf und 100Km versuchte ich mich so gut wie möglich für den 24h-Lauf in Irdning vorzubereiten. Mein Ziel war es die magischen 100 Meilen zu knacken und einen neuen persönlichen Langstreckenrekord aufzustellen. Bei meinem längsten Lauf bisher finishte ich die 130Km/1700Hm des Wien-Rundumadums im Jahr 2015.


Anreise
Zu Mittag kam ich in Irdning an und platzierte mein Zelt beim Kreisverkehr und bereitete alles für die nächsten 24 Stunden vor. Die Veranstalter arbeiteten auf Hochtouren und es liefen bereits die Kinderläufe und Schülerläufe. Immer mehr bekannte Gesichter trafen ein und bereiteten sich auf das lange Rennen vor, da gleichzeitig auch die österreichischen Meisterschaften des 24h-Laufes stattfanden. 

Rennverlauf
Pünktlich um 19:00 Uhr, nach der Rennbesprechung, fiel der Startschuss. Um meinen Fokus auf die nächsten 24h zu fixieren, fuhr ich ohne Begleitung und Betreuung zu diesem Event. Bereits nach einer Stunde begann es zunehmend zu regnen. Nach einem kurzen Regenstopp und einem darauffolgenden Wechsel der Laufkleidung, begann es schließlich wieder zu regnen und ich lief fort an mit meiner Regenjacke in die Nacht. Leider stand ich in meinem Zelt bereits um 23 Uhr knöcheltief im Wasser und mein ganzes Wechselgewand ebenso. Jegliche Versuche das Gewand trocken zu legen, kamen leider zu spät. Zu meinen bereits vorhandenen Magenproblemen kamen nun auch noch Unterkühlung und Schüttelfrost dazu. Auf Grund der körperlichen Probleme und der Tatsache, dass ich kein trockenes Gewand mehr übrig hatte, musste ich mich nach gerade einmal 35 Kilometern schweren Herzens dazu entschließen das Rennen abzubrechen. Um 1 Uhr nachts verließ ich schließlich den Bewerb und machte mich auf den nach Hause Weg.

Rückblick
In Erinnerung blieben vor allem positive Aspekte, wie die tolle Organisation der Veranstaltung und die vielen Motivationen am Streckenrand. Auch an den Labestationen gab es - wie für ein solch langes Rennen sehr wichtig - durchwegs tolle Verpflegungen für die Läufer. Lediglich teils rücksichtslose Läufer, die in engen Kurven immer wieder zum rempeln neigten, hinterließen einen leicht fahlen Beigeschmack bei mir. Nach mehreren Stunden auf den Beinen, sind solche Aktionen schließlich sehr störend und können zu schweren Verletzungen führen.

Neuer Lauf, neues Glück!
Eines ist für mich aber klar! Da ich mein Ziel dieses Jahr leider nicht erreichen konnte, werde ich mir das Ziel im nächsten Jahr erneut vornehmen und die 100 Meilen knacken! Denn obwohl es immer wieder dieselbe Strecke ist, wird es niemals langweilig, da es immer wieder etwas Neues zu sehen gibt.

#glaubandich