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Freitag, 31. Juli 2015

There and back again

Jetzt ist schon wieder was passiert - und nicht unbedingt das Allerbeste, denn ich bin krank geworden. Zuerst noch im schönsten (anstrengenden) Intervalltraining und dann liege ich mit hohem Fieber und einer Halsentzündung bei 36 Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein im Bett :-(


Glück im Unglück
Aber ich hatte Glück im Unglück, denn meine Krankheit hat sich nicht sehr stark auf meinen Trainingsplan ausgewirkt, da ich glücklicherweise in meiner Regenerationswoche krank geworden bin. So ist dann doch nur ein Training für mich ausgefallen ist. Wichtig war aber dennoch, dass ich meinen Running Coach sofort kontaktiert habe und wir nach meiner Genesung gemeinsam Justierungen am Trainingsplan vorgenommen haben.

Sein Rat an mich: "Grundsätzlich mindestens einen, wenn nicht zwei Tage fieberfrei sein, bevor man sich wieder ins Training stürzt und dann auch nicht gleich wieder voll loslegen, sondern mit einem ruhigen Lauf von rund 45 Minuten einmal starten."

Diesen Ratschlag habe ich beherzigt. Gut so, denn es hat perfekt funktioniert.

Da war ich also wieder und habe mit meinem Intervalltraining weitergemacht. Meine Regenerationswoche war wirklich eine, allerdings anders als im Trainingsplan gedacht ;-)

Intervalltraining ist mühsam

Intervalltraining ist anfangs wirklich anstrengend und mühsam, vor allem, wenn man dies vorher noch nie so professionell und konsequent gemacht hat. Bis dahin sah mein Intervalltraining so aus, dass ich zwar eine gewisse Zeit schneller gelaufen bin, aber dann - als es nicht mehr ging - einfach wieder langsamer geworden bin. Das geht jetzt nicht mehr. Mein Plan gibt mir ziemlich genau vor, mit welcher Herzfrequenz ich wie lange zu laufen habe.

Und gerade da bestand bei mir anfangs das Hindernis: Die Herzfrequenz in solch kurzen Intervallen zu erhöhen bereitete mir Schwierigkeiten. Aber mit der Zeit ist es mir immer weniger schwer gefallen und ich bin außerdem noch auf ein paar hilfreiche Details gekommen. So weiß ich jetzt, dass ich rund 20 Minuten für das Einlaufen brauche, bis ich meine „Betriebstemperatur“ erreicht habe und das eigentliche Training starten kann. Allein dies hat mir extrem geholfen und ich kann meine Trainings optimaler gestalten.

Damit ich meine Intervallläufe auch ohne Ablenkungen während des Laufens absolvieren kann, habe ich mir zwei Sachen angewöhnt: Erstens, dass ich meine Läufe im Detail in der Software für meine GPS-Uhr plane und eingebe. Dadurch muss ich mich während meines Laufes nur darum kümmern, dass ich in der richtigen Zone laufe. Die zweite Angewohnheit ist die, dass ich immer die gleiche Strecke bei den Intervalltrainings laufe. Da ich die Strecke kenne, muss ich mich nicht um die Umgebung kümmern und ob und wie ich wieder zurückfinde.


Der zweite Punkt klingt nicht besonders aufregend, das gebe ich zu, aber es entspannt während des Trainings doch sehr, wenn ich mich um diese Punkte nicht kümmern muss. Außerdem hat es einen sehr angenehmen Nebeneffekt: Ich erkenne recht rasch und relativ leicht, wie ich schneller werde, da ich ja die Distanzen mehrmals schon gelaufen bin. Ich analysiere im Nachhinein meine Läufe mit der App und auch mit der Plattform, aber durch die Gegebenheiten und meine Erfahrungen vor Ort habe ich schon die ersten Erfolgserlebnisse und die helfen gerade am Anfang über die Anstrengung hinweg.

Zum Thema Intervalltraining hat vor ein paar Tagen eine Profi-Volleyballspielerin zu mir gesagt: „Es ist unglaublich mühsam, aber es bringt auch unglaubliche Erfolge!“ Dem kann ich aus heutiger Sicht nur beipflichten.

In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Intervalltrainings und viel Spaß.

Euer Marcus


P.s.: Bei meinen „normalen“ Dauerläufen, die am Programm stehen, bin ich wagemutiger. Hier muss ich ja nicht so konzentriert sein, sondern kann die Umgebung genießen. So habe ich für diesen Teil begonnen, die nördliche Donauinsel zu erkunden und plane, dies auch auf den südlichen Teil auszuweiten. Hier ein kurzer Ausblick auf den nördlichen, "wilden" Teil.





Dienstag, 17. März 2015

Wie's kommt, so kommt's - Trainingsunterbrechung

Gestern noch voll im Training, heute krank im Bett.

So schnell kann es kommen. Letzte Woche noch lobte ich mich wegen meines Trainingserfolgs. Ich hab mir eingeredet, dass ich es auch dem intensiveren Training zu verdanken habe, im letzten Winter noch kein einziges Mal ernsthaft verkühlt oder krank gewesen zu sein.

Heute schreibe ich diese Zeilen krank im Bett liegend. Ich mag es nicht, eine Situation nicht aktiv verändern zu können. Begonnen hat es letzte Woche mit leichten Halsschmerzen, ich habe daher meine Trainingseinheit von Donnerstag auf Freitag verschoben. Am Samstag wurden die Halsschmerzen nicht besser, sondern schlechter. Es war endgültig klar, dass ich eine Pause einlegen musste. Dazu gesellte sich ein hartnäckiger Husten. Am Sonntag hab ich dann bereits brav das Bett gehütet und am Montag sofort den Arzt aufgesucht.




Nun heißt es abwarten.
Und Tee trinken. Ich fühle mich so matt, dass ich zur Zeit ohnehin nicht daran denke, krank mein Training wieder zu starten. Aber wird sich nun bis zum 12. April auch alles ausgehen? Realistisch betrachtet fehlt mir im besten Fall eine Woche Training. Wie auch immer. Ich kann jetzt nicht mehr tun, als dem Körper Ruhe zu geben und Vertrauen haben.

Es wird bald wieder weiter gehen...
Markus